Brutalismus

Passend zu der Tagung mit dem Thema Baukultur und Rendite an der Universität in St. Gallen, konnte ich auf meinem Rundgang durch die Gebäude, Baukultur erleben.

Besonders beeindruckte mich das Hauptgebäude aus dem Jahr 1963 von Architekt Walter M. Förderer,
im Zeichen des Brutalismus.

Doch entgegen der brutalen Bezeichnung des Baustils zeigt das Innere offene Räume,
bewusste Formen, eine skulpturale Treppenaufgang, schlichte Details, eine durchdachte Beleuchtung
mit unerwartet viel Tageslicht.

Am Schluss meines Rundgangs stand mir auf einmal eine Giacometti-Skulptur gegenüber,
als wäre es das selbstverständlichste als Abschluss eines Treppenaufgangs.

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